Britischer Online-Handel trotzt den Wetterkapriolen

Der nasseste April aller Zeiten hatte 2012 zu massiven Einbrüchen im Wachstum des britischen Online-Modehandels geführt: gerade mal um 1% konnte der Sektor damals zulegen. Die Erwartungen an den Umsatz im ungewohnt kalten und unfreundlichen März diesen Jahres waren deshalb alles andere als hoch – und wurden umso deutlicher übertroffen.

Auch wenn traditionell der stationäre Handel von schlechtem Wetter deutlich stärker betroffen ist als der eCommerce, schlägt die Wetterlage sich auch im Online-Handel durchaus nieder – maßgeblich im Kleidungs- und Modesektor. Doch obwohl der Winter sich dieses Jahr auch in Großbritannien mit unverhältnismäßig viel Eis und Schnee bis tief in den März hinein zog, konnte der Online-Handel auf der Insel im Vergleich zum Vorjahr kräftig zulegen: 15% mehr als im März 2012 wurden im eCommerce umgesetzt – erwartet worden waren maximal 12%. Dabei gehörte ausgerechnet der Modesektor zu den Wachstumstreibern und wuchs ebenfalls um 15%.

Weiterhin rasantes Wachstum zeichnet sich im Mobile Commerce ab: um 243% stieg der Umsatz via Smartphones und Tablets. Dabei stiegen die Visits deutlich mehr an als die Käufe: die durchschnittliche Conversion Rate fiel von 2,3% im Februar auf 1,8% im März. Mobile Devices wurden also verstärkt zur Suche und Information genutzt, bevor dann auf anderen Wegen gekauft wurde.

KF/msh | Quelle: Internet Retailing

Dr. Katja Flinzner

Textnerd, Teilzeit-Techie und Teejunkie. Sitzt an der Schnittstelle von Content und SEO und bringt komplexe digitale Themen in Fachartikeln, Workshops und Online-Kursen auf den Punkt. Bloggt seit 19 Jahren und schreibt heute hauptsächlich über Web, IT, eCommerce und digitale Bildung.
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