Großbritannien: Das Wetter und der eCommerce

Die Zahlen im britischen eCommerce sind derzeit häufiger eine Meldung wert. Nachdem der Juni entgegen aller Prognosen noch das höchste Wachstum im Jahresvergleich seit zwei Jahren verzeichnen konnte, brachte der Juli ein bemerkenswertes Ergebnis der anderen Art: Zum ersten Mal seit Beginn der IMRG-Statistiken ging der Online-Umsatz laut Berechnungen des Branchenverbandes nicht rauf, sondern runter. Allerdings nur im Vergleich zum starken Vormonat (im Vorjahresvergleich gab es ein Wachstum um 9% zu verzeichnen) und auch lediglich um 2%. Dennoch: die Zahlen zeigen einmal wieder, dass der eCommerce von äußeren Faktoren wie dem Wetter deutlich beeinflussbar ist.

Denn wer auch immer sich daran macht, den Abfall der online erwirtschafteten Umsätze zu erklären, die besonders hohen Temperaturen im Juli werden immer herangezogen. Sicherlich nicht zu unrecht, denn bei gutem Wetter zieht es auch die Briten ins Freie und die Möglichkeit zum Einkaufsbummel in der Sonne lässt den eCommerce im Vergleich zum stationären Verkauf den Kürzeren ziehen. Und wenn er nicht in der Stadt bummelt oder am Strand liegt, scheint der britische Verbraucher sein Smartphone oder Tablet gerne mit in den Garten zu nehmen: Das zumindest ist eine Hypothese für den erstaunlich hohen Anstieg des Mobile Commerce an den Juli-Umsätzen. Und ein interessanter Faktor, der zeigt, dass Wetterprognosen für den eCommerce durchaus eine bedeutende Rolle spielen dürften…

KF / msh | Quelle: Internet Retailing

 

 

Dr. Katja Flinzner

Dr. Katja Flinzner

Textnerd, Teilzeit-Techie und Teejunkie. Sitzt an der Schnittstelle von Content und SEO und bringt komplexe digitale Themen in Fachartikeln, Workshops und Online-Kursen auf den Punkt. Bloggt seit 19 Jahren und schreibt heute hauptsächlich über Web, IT, eCommerce und digitale Bildung.
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