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Hoch oder runter? Der eCommerce und das Weihnachtsgeschäft

Die Deutschen wollen dieses Jahr weniger Geld für Weihnachtsgeschenke ausgeben, im Schnitt gerade mal 219 Euro. Sagt eine Studie von Ernst & Young, zu der es bei Statista eine übersichtliche Infografik gibt. Während die Ausgaben im Fachgeschäft der Statistik zufolge auf dem gleichen Niveau bleiben wie im Vorjahr, gehen die geplanten Ausgaben in Kaufhäusern/Einkaufszentren, Discountern und Supermärkten und vor allem im Internet zurück.

Spanien: Entwicklung der Online-Warenkörbe

Auch in Spanien wächst die Bedeutung des Online-Handels: Mehr als 14 Mrd. EUR werden derzeit jährlich im eCommerce umgesetzt. Auch wenn das Land jenseits der Pyrenäen damit noch immer deutlich hinter so manch anderem europäischen eCommerce-Markt, die Tendenz zum Online-Einkauf ist steigend. Und auch das Vertrauen in den Vertriebsweg Internet nimmt langsam aber stetig zu.

Weiterhin kein Widerrufsrecht in der Schweiz

Das schweizerische Widerrufsrecht, das bislang ausschließlich für Haustürgeschäfte galt, wird ausgeweitet. Allerdings nur auf Telefongeschäfte. Im Online-Handel gibt es weiterhin kein allgemeingültiges Widerrufsrecht für Schweizer Kunden.

UK: Schulstart pusht Online-Sales

Zum Start ins neue Schuljahr ist der Umsatz im britischen Online-Handel im August rapide gestiegen: Mit einem Wachstum von 19,8% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erreichte der online erzielte Non-Food-Umsatz auf der Insel laut BRC-KPMG Online Retail Sales Monitor die größte Steigerung seit Beginn dieses Monitorings, das allerdings erst im Dezember 2012 gestartet ist.

eCommerce in Spanien: 40% Importanteil

Dass der spanische Online-Handel in den vergangenen zehn Jahren ein stetiges Wachstum hingelegt hat, ist keine wirklich neue Nachricht. Anschaulich visualisiert wird das Wachstum in einer Infografik des Branchenmagazins ecommerce news.

Runter von der Insel

Britische Online-Shopper waren bislang dafür bekannt, nur selten außerhalb der Landesgrenzen einzukaufen. Angesichts des bereits sehr reifen Markts auf der Insel, der auch mit einem breiten Angebot an Online-Shops einhergeht, nicht wirklich verwunderlich. Und so konnten die Briten einer Studie von OC&C zufolge im Export-Ranking sogar ein Export-Plus im Online-Handel von ca. 1 Mrd. einfahren.

Pro-Kopf-Umsätze im europäischen eCommerce

Der Händlerbund hat auf Basis verschiedener Statistiken und Prognosen eine interessante Infografik zum internationalen eCommerce erstellt. Darin lässt sich der Pro-Kopf-Umsatz für 2014 im Online-Handel in den verschiedenen europäischen Ländern sowie in China und den USA übersichtlich ablesen.

Sommerloch? Nicht im britischen eCommerce…

Der Umsatz im britischen eCommerce hat im Juli erneut ein deutliches Wachstums hingelegt. Das zumindest ist das Ergebnis einer Studie des British Retail Consortium (BRC).

Damit gelang dem Online-Handel im Sommermonat Juli der größte Beitrag zum gesamten Einzelhandelsvolumen. Mit einem Anteil von 16,7 % am Non-Food-Einzelhandel stellte der eCommerce einen substantiellen Teil des Einzelhandelsvolumens – im gleichen Zeitraum des Vorjahres lag der Anteil bei 15,3%.

Wieviel ist ein Fünftel?

Eine aktuelle Studie von PricewaterhouseCoopers (pwc) hat die Einkaufsvorlieben der Deutschen unter die Lupe genommen. Im Fokus steht aktuell der kostenlos bestellbare Auszug zum Thema Kleidung, Schuhe und Accessoires. In dem kommen die Analysten zu dem Ergebnis, dass nur jeder fünfte Deutsche Kleidung ausschließlich online kauft. Moment mal, „nur“ jeder fünfte? Das sind nach Adam Riese 20%, richtig?

Bleibt alles anders

Soviel zur Harmonisierung. Heute in einer Woche, am 13. Juni 2014, tritt in Deutschland und vielen anderen EU-Staaten die neue Verbraucherrechterichtlinie in Kraft. Deren grundlegendes Ziel ist es, europaweit die Rechtsbedingungen für den Online-Handel zu vereinheitlichen. Eine gemeinsame, überall gleiche Widerrufsfrist sowie einheitliche Regelungen zu Informationspflichten und Rücksendekosten stehen im Zentrum der zahlreichen Änderungen.