contentIQ | Dr. Katja Flinzner
  • ClimateAction
    • Content4Future
    • My Friday
    • Neue Stadtgärtnerei
  • Über mich
    • Textnerd + Teejunkie
    • Themen
  • Blog
  • Kontakt
    • Kontakt
    • Impressum
    • Datenschutz
  • Click to open the search input field Click to open the search input field Suche
  • Menü Menü
Du bist hier: Startseite1 / Blog2 / eCommerce3 / Don’t Panic: Der Cross-border eCommerce kommt

Don’t Panic: Der Cross-border eCommerce kommt

1. Juli 2015/von Dr. Katja Flinzner
© M. Flinzner | www.flinzner.de

© M. Flinzner | www.flinzner.de

Die Pressemeldung zur frisch veröffentlichten Cross-Border-eCommerce-Studie der Internet World Messe liest sich wie ein Horrorszenario für deutsche Online-Händler. Von „erschreckenden Zahlen für deutsche Online-Händler“ ist dort die Rede, und angesichts der veröffentlichten Umfrageergebnisse sieht man die deutschen Kunden reihenweise zum Einkauf ins Ausland abwandern: 67 % der befragten Kunden kaufen bereits in europäischen Shops ein – oder haben zumindest Interesse daran. Und 56 % kaufen sogar in Shops außerhalb Europas – oder können sich das zumindest vorstellen. Mal abgesehen davon, dass zwischen der grundsätzlichen Offenheit für ein Thema und der tatsächlichen Umsetzung noch Welten liegen – wie schlimm ist es wirklich?

Cross-border vs. international?

Machen wir uns nichts vor, der Online-Handel ist schon lange international. Nur weil die Shopadresse auf eine .de-TLD endet und die Pakete aus Deutschland versendet werden, heißt das noch lange nicht, dass wir bei einem deutschen Unternehmen einkaufen – amazon.de ist das beste Beispiel dafür. Und natürlich wird die Konkurrenz internationaler, keine Frage. Immer mehr Big Player aus anderen eCommerce-Märkten drängen nach Europa und immer mehr europäische Händler nehmen auch den deutschen Online-Handelsmarkt ins Visier.

Kein Grund zur Panik

Doch auch wenn die grundsätzliche Bereitschaft, beim Einkauf über die Grenze zu schauen, steigt, findet immer noch der weitaus größte Teil der Online-Käufe innerhalb des eigenen Landes statt. Kein Grund zur Panik also. Dennoch sollte man sich als Shopbetreiber durchaus mal Gedanken machen, wie die eigene grenzüberschreitende Zukunft aussehen soll. Anstatt sich darüber Sorgen zu machen, dass ausländische Shops den deutschen Markt kannibalisieren, wäre vielleicht der Rückgriff auf ein altes, aber nicht weniger wahres Motto sinnvoll: Wir alle sind Ausländer – fast überall! Und sich die Potenziale mal andersherum anschauen. Schließlich gibt es keinen Grund, warum deutsche Händler sich nicht genauso auf andere Märkte trauen und dort wiederum Kunden „abwerben“ könnten.

Den Spieß umdrehen

Die Bereitschaft zum Cross-Border-Einkauf steigt nämlich nicht nur in Deutschland, sondern überall in Europa. Und deutsche Online-Händler profitieren davon durchaus. Zum Beispiel im Verhältnis zu kleineren Märkten. Der Anteil österreichischer Online-Shopper, die in deutschen Shops einkaufen, ist nämlich weitaus größer als anders herum, für die Schweiz gilt das gleiche. Und auch aus den Benelux-Staaten findet so manche in Käufer seinen Weg in deutsche Shops.

Richtig ist wohl, dass vor allem britische Online-Shopper erstmal weniger offen für den Einkauf im Ausland sind als z. B. deutsche Käufer. Warum sollten sie auch, in Großbritannien gibt es tatsächlich fast alles online – nicht ohne Grund macht der britische B2C-eCommerce nahezu ein Drittel des gesamteuropäischen Online-Handels aus. Dass Großbritannien nicht zur Eurozone gehört, macht das ganze nicht unbedingt leichter. Dennoch – mit der richtigen Strategie, der richtigen Ansprache und einem professionellen Konzept lassen sich zweifellos auch britische Kunden ködern – Zalando hat den Sprung über den Kanal schließlich auch geschafft. Und wenn es nicht gleich der eCommerce-Vorreitermarkt par excellence sein soll, gibt es ja in Europa noch genügend andere Märkte mit teils beachtlichem Wachstumspotenzial und garantiert noch Platz für ein paar weitere, gut aufgestellte Online-Shops.

KF/msh

  • Über
  • Letzte Artikel
Dr. Katja Flinzner
Dr. Katja Flinzner
Textnerd, Teilzeit-Techie und Teejunkie. Sitzt an der Schnittstelle von Content und SEO und bringt komplexe digitale Themen in Fachartikeln, Workshops und Online-Kursen auf den Punkt. Bloggt seit über 20 Jahren und schreibt heute hauptsächlich über SEO, Content Marketing, Web und andere digitale Themen.
Dr. Katja Flinzner
Letzte Artikel von Dr. Katja Flinzner (Alle anzeigen)
  • Warum ist es wichtig, für mehr Klimaschutz zu demonstrieren? - 6. September 2023
  • Personas und SEO: Für wen optimierst du eigentlich? - 19. Oktober 2022
  • Wählen für’s Klima. - 24. September 2021
https://www.content-iq.com/wp-content/uploads/content-iq-logo.png 0 0 Dr. Katja Flinzner https://www.content-iq.com/wp-content/uploads/content-iq-logo.png Dr. Katja Flinzner2015-07-01 08:00:262016-04-10 08:58:40Don’t Panic: Der Cross-border eCommerce kommt
Das könnte Dich auch interessieren
Zahlen & Fakten gefällig? Neue Studien zum europäischen eCommerce
Von mir bei netzaktiv: eCommerce-Marktüberblick. Teil 1: Europas Vorreitermärkte
Europas eCommerce 2014: Zahlen und Fakten
Neuer Fachartikel: Europäischer Lebensmittelhandel online
eCommerce: Kundenzufriedenheit nach Ländern
eCommerce in Europa: Versand als Zufriedenheitsfaktor
0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Wer bloggt hier?

Dr. Katja Flinzner | contentIQHier schreibt Dr. Katja Flinzner. Textnerd, Teilzeit-Techie und Teejunkie. Mit einem Bein in Bonn – mit dem anderen im Internet. Bloggt seit 25 Jahren und schreibt heute am liebsten für das Climate-Action-Projekt My Friday. Weil es wichtig ist.

» Mehr über mich

Not the time for business as usual

In diesem Blog ist schon lange nichts mehr passiert. Das liegt daran, dass es wichtigere Themen gibt, über die gesprochen, geschrieben und informiert werden muss.

Schaut gerne hier vorbei, wenn ihr mehr erfahren möchtet.

Neue Beiträge

  • Demo-Banner bei Ende Gelände 2017: System change, not climate change.
    Warum ist es wichtig, für mehr Klimaschutz zu demonstrieren?6. September 2023 - 8:00
  • Kaleidoskop-Brille
    Personas und SEO: Für wen optimierst du eigentlich?19. Oktober 2022 - 9:55
  • fff 2019 • Wählen für's Klima.
    Wählen für’s Klima.24. September 2021 - 10:36
  • Schaufenster: Hier gibt es Kuchen, Kekse und Törtchen.
    Wie sieht ein SERP aus? Aufbau von Suchergebnisseiten von Google Ads bis Rich Cards18. Mai 2021 - 8:00

Keywords

Backups Blogparade Content Cookies Corporate Blogs Datenschutz Digitale Bildung Digitalisierung DSGVO E-Mail-Marketing eCommerce eCommerce of Things eFood Europa Frankreich Großbritannien Informationspflichten Internationalisierung Internet Internet of Things Interview Keywordrecherche Keywords Kundenbindung Kundenzufriedenheit Logistik Marketing Matomo Online-Marketing Online-Shops Payment Persona Recht SEO Sitemaps Social Media Spanien Tracking UK USA Verbraucherrecht Verschlüsselung WordPress

Über mich

Dr. Katja Flinzner | contentIQ | Foto: Mike Flinzner
Wer ich bin? Katja Flinzner. Textnerd, Teejunkie und Teilzeit-Techie.
» Mehr über mich

Kontakt

Dr. Katja Flinzner
Tel.: +49 (0) 228 477890

E-Mail: contact@content-iq.com

Act now!

Now is not the time for business as usual. Klimakommunikation · Climate Action · Transformation. » Mehr dazu

Follow me…

on Mastodon
on LinkedIn
© 2016-2025 Dr. Katja Flinzner | contentIQ
  • Link zu Instagram
  • Link zu LinkedIn
  • Link zu Pinterest
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Kontakt
Link to: Von mir bei netzaktiv: Multi-Channel für Shopbetreiber – Teil 5 Link to: Von mir bei netzaktiv: Multi-Channel für Shopbetreiber – Teil 5 Von mir bei netzaktiv: Multi-Channel für Shopbetreiber – Teil 5 Link to: Vom Ranking zum Klick: Optimierung von Google-Suchergebnissen Link to: Vom Ranking zum Klick: Optimierung von Google-Suchergebnissen Vom Ranking zum Klick: Optimierung von Google-Suchergebnissen
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen