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Lebensmittel aus dem Netz: Wie Europäer online einkaufen (wollen)

Ganz, ganz langsam nimmt der Lebensmittel-Onlinehandel auch in Deutschland Fahrt auf. Immer mehr Studien bescheinigen ihm steigende Beliebtheit und gute Perspektiven – im Vergleich zu anderen Ländern (etwa Frankreich) steckt der Markt aber noch in den Kinderschuhen. Abgesehen von REWE gibt es auch nach wie vor keinen einzigen wirklich ernstzunehmenden Anbieter – es muss sich also noch einiges tun, wenn der Markt ein mit Frankreich, Großbritannien oder auch Spanien vergleichbares Niveau erreichen soll.

Aldi geht online – auf der Insel

Der britische Aldi – bald auch mit Warenkorb-Button? | Screenshot: aldi.co.uk

Zu geplanten Online-Aktivitäten befragt, hat sich Aldi in den vergangenen Jahren stets ablehnend geäußert. Zu groß nahm man das Risiko wahr, dass ein Aldi-Online-Shop den Ladengeschäften schaden könnte. Und im deutschen Mutterland des Konzerns ist der Lebensmittel-Onlinehandel nun auch nicht gerade ein Erfolgsmarkt.

Noch vier Wochen: Europäische eCommerce-Märkte im Weihnachtsendspurt

Kein Zweifel, der Endspurt ist eingeläutet: Heute in vier Wochen ist Weihnachten. Bei amazon und Co. gibt es schon seit Anfang der Woche die ersten Cyber Monday-Angebote, bis zum Black Friday müssen wir auch nur noch zweimal schlafen und in den ersten Läden sind schon die Dominosteine ausverkauft.

eCommerce in UK: Back on track

Nach einem enttäuschenden September ist der britische eCommerce-Umsatz im Oktober wieder sichtbar gestiegen: um 14% im Jahresvergleich und um 7% im Vergleich zum Vormonat. So hoch war die Steigerungsrate zwischen September und Oktober seit 4 Jahren nicht mehr. Mit knapp 11 Milliarden Euro liegt der Monatsumsatz den Analysen von IMRG und Capgemini zufolge über dem Dezember-Umsatz 2013 – ein Ergebnis, das die Marktforscher als deutliches Zeichen für den beginnenden Start ins Weihnachtsgeschäft werten.

UK: 900 Millionen Bestellungen

Satte 900 Millionen Bestellungen werden im laufenden Jahr von britischen Versandhändlern abgewickelt – so eine Schätzung des IMRG MetaPack U.K. Delivery Index laut Internet Retailer. Daraus entstehen bis Jahresende etwa 930 Millionen Pakete. Natürlich muss dafür das Weihnachtsgeschäft so ausfallen wie erwartet: Allein 120 Millionen Pakete werden für Dezember erwartet.

UK: Schulstart pusht Online-Sales

Zum Start ins neue Schuljahr ist der Umsatz im britischen Online-Handel im August rapide gestiegen: Mit einem Wachstum von 19,8% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erreichte der online erzielte Non-Food-Umsatz auf der Insel laut BRC-KPMG Online Retail Sales Monitor die größte Steigerung seit Beginn dieses Monitorings, das allerdings erst im Dezember 2012 gestartet ist.

UK: Mobile überholt Desktop

Für dieses Jahr haben Branchenkenner es auch für Deutschland angekündigt, in Großbritannien ist es nun soweit: Im 2. Quartal 2014 ist die Nutzung von Shopping-Seiten im Internet häufiger von mobilen Endgeräten ausgegangen als von Desktop-Rechnern.

Runter von der Insel

Britische Online-Shopper waren bislang dafür bekannt, nur selten außerhalb der Landesgrenzen einzukaufen. Angesichts des bereits sehr reifen Markts auf der Insel, der auch mit einem breiten Angebot an Online-Shops einhergeht, nicht wirklich verwunderlich. Und so konnten die Briten einer Studie von OC&C zufolge im Export-Ranking sogar ein Export-Plus im Online-Handel von ca. 1 Mrd. einfahren.

Pro-Kopf-Umsätze im europäischen eCommerce

Der Händlerbund hat auf Basis verschiedener Statistiken und Prognosen eine interessante Infografik zum internationalen eCommerce erstellt. Darin lässt sich der Pro-Kopf-Umsatz für 2014 im Online-Handel in den verschiedenen europäischen Ländern sowie in China und den USA übersichtlich ablesen.

Sommerloch? Nicht im britischen eCommerce…

Der Umsatz im britischen eCommerce hat im Juli erneut ein deutliches Wachstums hingelegt. Das zumindest ist das Ergebnis einer Studie des British Retail Consortium (BRC).

Damit gelang dem Online-Handel im Sommermonat Juli der größte Beitrag zum gesamten Einzelhandelsvolumen. Mit einem Anteil von 16,7 % am Non-Food-Einzelhandel stellte der eCommerce einen substantiellen Teil des Einzelhandelsvolumens – im gleichen Zeitraum des Vorjahres lag der Anteil bei 15,3%.