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Über der Stadt schaukelnd lässt es sich prima denken.

Warum du ab sofort in SEO denken solltest

29. Januar 2020/von Dr. Katja Flinzner

Darum geht’s

  • SEO ist eine Haltung
  • Warum SEO kein Sprint, sondern ein Marathon ist
  • Mit SEO jetzt anfangen – und dabei bleiben

Gehörst du auch zu den vielen vielen Menschen da draußen, die sich schon lange davor drücken, SEO mal so richtig anzugehen? Die Suchmaschinenoptimierung nach wie vor für eine Art dubiose Geheimwissenschaft halten, mit der man Google (und im Zweifel auch die Nutzer*innen) veralbert? Die Angst vor den (oder einfach keine Lust auf die) technische Seite von SEO haben? Oder für die das Thema einfach lästig und andere Dinge immer wichtiger sind?

Dann habe ich zwei gute Nachrichten für dich:

  1. Jeder kann SEO lernen.

und

  1. SEO hat viel mehr mit Haltung als mit Geheimwissen zu tun.

SEO als Haltung

Dass wir uns nicht missverstehen: Natürlich steckt hinter erfolgreicher Suchmaschinenoptimierung auch jede Menge Wissen. Denn die richtige Haltung kommt nicht von alleine. Um eine konsequente SEO-Haltung zu entwickeln, muss man erstmal wirklich verstanden haben, wie Suchmaschinen ticken und was Nutzer*innen eigentlich wollen.

Wenn man dieses Grundwissen hat und auch im Alltag anwendet, wird es irgendwann zur Selbstverständlichkeit, in SEO zu denken.

In SEO denken? Wie geht das denn?

Warst du schon mal für längere Zeit im Ausland, wo du zum ersten Mal von morgens bis abends in einer Fremdsprache kommuniziert hast? Und hast dabei diesen tollen Moment erlebt, in dem du morgens aufwachst und plötzlich feststellst, dass du in der Fremdsprache geträumt hast? Ein bisschen ist das mit SEO genauso. Wenn du SEO einmal in seinen Grundzügen verstanden und in deinen Alltag integriert hast, kannst du es irgendwann im Schlaf. Weil du verinnerlicht hast, worauf es wirklich ankommt.

Wenn du anfängst, in #SEO zu denken, ist SEO keine Belastung mehr, sondern eine Chance. Share on X

Die innere Haltung macht den Unterschied

Wenn du weißt, worauf es wirklich ankommt, weißt du auch, dass du deine Website nicht für Google optimierst. Du optimierst sie für dich und deine Nutzer. Dein Ziel ist es nämlich nicht, auf Platz 1 bei Google zu landen, nein. Dein Ziel ist, dass Nutzer*innen dich in dem Moment finden, in dem sie dich brauchen. Das „Search Engine“ in SEO klingt anders, ich weiß. Aber für deine Motivation, dein Selbstverständnis und auch deinen langfristigen Erfolg macht es einen Riesenunterschied, ob du beim Optimieren deiner Seiten eine Maschine oder Menschen vor Augen hast.

Denn die Menschen sind es ja letzten Endes, mit denen du in Kontakt treten möchtest – nicht Google. Jede Menge Besucher, die mit deinem Angebot nichts anfangen können, schrauben zwar deine Analytics-Statistiken nach oben, helfen dir aber inhaltlich rein gar nichts. Erreichen möchtest du schließlich die, die auch zu Kunden, Kolleginnen – oder was auch immer du gerade brauchst – werden könnten. Deshalb hilft es, bei SEO-Optimierungen immer das große Ganze im Blick zu behalten und dein übergeordnetes Ziel nicht zu vergessen.

Mit dieser Haltung kannst du dann auch ganz entspannt in den Marathon gehen. Denn ein Langstreckenprojekt, machen wir uns nichts vor, ist SEO immer. Von hier auf jetzt passiert nämlich meist gar nichts.

Über der Stadt schaukelnd lässt es sich prima denken.

Dass du mit ein paar SEO-Maßnahmen direkt zu Höhenflügen ansetzt, ist eher unwahrscheinlich. Aber der entspannte Blick von oben auf das große Ganze ist auf jeden Fall hilfreich, wenn du mehr Sichtbarkeit erreichen möchtest. | Foto: composita via Pixabay

Warum SEO kein Sprint, sondern ein Marathon ist

Anders als viele denken, ist SEO keine Einmal-Aktion, für die man sich vier Wochen lang einschließt und: Schwups, plötzlich ist man auf Nummer 1. Das funktioniert aus vielerlei Gründen nicht:

SEO braucht Zeit

Bis Google  deine veränderten Seiten gecrawlt und indexiert hat und sich diese Änderungen auch im Ranking auswirken, können schonmal ein paar Wochen vergehen. Du weißt also auch erst nach einiger Zeit, ob deine Bemühungen Früchte tragen. Allein deshalb lohnt es sich, SEO als begleitende Maßnahme zu verstehen und nicht als Einmalprojekt.

SEO braucht Zeit, Geduld und die richtige innere Haltung. Share on X

Du veränderst dich. Und deine Nutzer*innen auch.

Ich weiß ja nicht, wie es dir geht, aber ich kann nicht mehr zählen, wie oft ich in den knapp 10 Jahren meiner Selbstständigkeit meine Website komplett umgeworfen habe. Das muss man mir nicht zwangsläufig nachmachen (ich empfehle es auch nicht unbedingt), aber ich bin sicher: Wer nicht zumindest ab und an leichte Kurskorrekturen vornimmt, läuft irgendwann in die falsche Richtung. Oder bleibt einfach stehen.

Und selbst wenn du tatsächlich der unverrückbare Fels in der Brandung sein solltest: Gilt das für deine Nutzer*innen genauso? Schließlich ist nichts so konstant wie die Veränderung, in Zeiten der Digitalisierung erst recht. Möglicherweise waren deine Leser*innen vor fünf Jahren noch zufrieden damit, regelmäßig in deinem Blog informiert zu werden. Heute wollen sie vielleicht lieber Videos sehen oder Podcasts hören. Und sowieso alles sofort auf Facebook, Twitter oder Instagram finden können.

Gerade in der digitalen Welt verändern die Konsumgewohnheiten sich rasant. Das wirkt sich auch auf die Art aus, wie und wonach wir suchen.

Der Wettbewerb schläft nicht

Du hast jede Menge Arbeit in die Rundum-SEO-Sanierung deiner Website gesteckt und bist mit all deinen wichtigen Keywords auf Seite 1. Glückwunsch – dann bist du ja jetzt fertig, oder? Dumm nur, wenn du dann doch nach ein paar Wochen ganz langsam wieder abrutschst. Muss nicht passieren. Kann aber. Zum Beispiel, weil die vorherigen Halter der Plätze, auf die du dich vorgearbeitet hast, ihre Positionen gerne wiederhaben würden und deshalb SEO-technisch einen Zahn zugelegt haben. Mit Veränderungen musst du immer rechnen – egal, ob Google seinen Algorithmus anpasst oder die Konkurrenz an sich arbeitet. Deshalb ist es auch wichtig, die eigene SEO-Lage nicht nur einmal zu checken, sondern regelmäßig im Blick zu behalten.

SEO ist kein Hack.

Der wichtigste Grund: Die eine Maßnahme, mit der du alles verändern kannst, gibt es nicht. SEO besteht aus vielen Kleinigkeiten, die vor allem im Zusammenspiel zum Erfolg führen. Einen Blogartikel zu veröffentlichen, der ganz spitz auf ein aktuell heiß gesuchtes Keyword optimiert ist, mag kurzfristigen Erfolg bringen. Langfristig ist aber immer deine gesamte Website entscheidend. Und der Artikel vielleicht sogar kontraproduktiv, wenn er in Wirklichkeit gar nicht zu dir passt.

SEO ist eine Haltung. Und kein Aktionismus auf Basis von Geheimwissen. #SEO Share on X

Jetzt willst du erst recht nicht mehr damit anfangen?

Na toll, SEO braucht Zeit, muss ständig angefasst werden und wieder verschlechtern kann es sich auch noch? Wenn du SEO jetzt erst Recht hintenanstellen möchtest, denk nochmal nach. Denn mit SEO ist es ein bisschen wie mit der Altersvorsorge: Wenn du nicht einfach mal damit anfängst, stehst du später mit nichts da. Und den größten Gewinn fahren diejenigen ein, die schon seit Jahren oder Jahrzehnten regelmäßig was tun. Und sei es nur ein bisschen.

So wie die Investition von monatlich 100 EUR in die richtige Aktie oder den richtigen Fonds durchaus auf Dauer zu deiner Altersvorsorge beitragen kann, so kann auch eine Stunde SEO pro Woche eine erfolgreiche Investition in deine Sichtbarkeit werden. Vor allem dann, wenn du sie gar nicht mehr als die „eine Stunde SEO“ wahrnimmst (die lässt du dann nämlich doch jede zweite Woche wieder ausfallen, stimmt’s?), sondern ganz automatisch in deinen Arbeitsalltag integrierst.

SEO als Alltags-Selbstverständlichkeit

Wenn du einmal verstanden hast, worum es in SEO wirklich geht, wird es dir viel leichter fallen, die entsprechenden Maßnahmen in deinem Alltag auch wirklich durchzuziehen. Dann ist SEO nämlich keine lästige Zusatzaufgabe mehr, die dir das Wochenende versaut, sondern gehört zu manchen Arbeitsschritten einfach mit dazu. Das macht es nicht nur einfacher, das führt auch dazu, dass du irgendwann in SEO denkst.

Wenn du zusätzlich noch anfängst, in SEO zu träumen, war es vielleicht doch ein bisschen viel. Dann ist es vermutlich mal wieder Zeit für einen Urlaub. Oder für ein gutes Buch.

Wer oder was kann dir dabei helfen, SEO zu lernen?

Hast du Lust bekommen, dich mit SEO doch mal etwas näher auseinanderzusetzen? Dann habe ich ein Angebot für dich. Genau genommen zwei. Und einen Tipp noch hinterher.

Wenn du morgen direkt loslegen möchtest, kannst du zum Beispiel jetzt direkt meinen Content ♥ SEO-Newsletter abonnieren. Der startet nämlich mit einem kostenlosen Mini-SEO-Kurs per E-Mail: 7 E-Mails mit 7 konkreten SEO-Tipps, die du direkt umsetzen kannst. So kannst du dich ganz langsam an die drei großen Buchstaben herantasten.

Oder du merkst dir schonmal den 04. Februar 2020 vor. An dem verrate ich dir nämlich in einer Live-Session (11 Uhr) meine drei persönlichen Nummer-1-SEO-Maßnahmen, die du zum Start unbedingt angehen solltest. Wenn du das auf keinen Fall verpassen möchtest, melde dich einfach jetzt schon hier für die Live-Session an. Wenn der Termin für dich nicht passt, gibt es übrigens auch einen Alternativtermin am 05. Februar um 18 Uhr.

Und der Tipp? In meinem Online-Kurs SEO – Jetzt! gehen wir alles das gemeinsam an, was du brauchst, um SEO endlich zu verstehen – von den Basics in WordPress über die Keywordrecherche bis hin zum SEO-Texten. Und das Beste: Wir setzen alles auch direkt in die Praxis um. Damit sowohl die unnötigen Bauchschmerzen als auch die allgegenwärtige Aufschieberitis endlich der Vergangenheit angehören.

KF/ciq

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Textnerd, Teilzeit-Techie und Teejunkie. Sitzt an der Schnittstelle von Content und SEO und bringt komplexe digitale Themen in Fachartikeln, Workshops und Online-Kursen auf den Punkt. Bloggt seit über 20 Jahren und schreibt heute hauptsächlich über SEO, Content Marketing, Web und andere digitale Themen.
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2 Kommentare
  1. Petra
    Petra sagte:
    10. November 2020 um 10:22

    Liebe Katja,

    ja, es ist tatsächlich das passende SEO-Mindset, was man haben muss, um das Thema richtig anzugehen. Ich gebe dir in allen Punkten recht – zumal ich das meiner Kundschaft genauso predige, ich mir selbst aber auch an die eigene Nase fassen muss. Aber um es positiv zu sehen: Es gibt noch ganz viel Potenzial 😉

    Die Sache mit der Altersvorsorge…autsch…das hat mich wachgerüttelt. Einfach mal anfangen! Für mich ist es definitiv ein Jahresendprojekt, und dein Kurs zur Keywordrecherche hat mich dafür unglaublich gut vorbereitet. Vielen Dank dafür.

    Grüße Petra

    Antworten
    • Dr. Katja Flinzner
      Dr. Katja Flinzner sagte:
      10. November 2020 um 19:19

      Liebe Petra,
      vielen lieben Dank für Dein Feedback! Ja, anfangen ist gar nicht immer so einfach. Schön, dass Du es jetzt angegangen bist. 🙂
      Liebe Grüße
      Katja

      Antworten

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