US-Studie: Retargeting bei Online-Käufern unbeliebt

Knappe 50 % aller Online-Käufer fühlen sich von personalisierten Angeboten im Web in ihrer Privatsphäre gestört. Das ist das Ergebnis einer Studie der Personalisierungs-Experten von Baynote. In ihrer Umfrage zu den Shopping-Erlebnissen im Weihnachtsgeschäft 2010 äußerten sich 55% der Befragten grundsätzlich positiv und bezeichneten ihre Shopping-Erfahrungen als gut. Von personalisierten Angeboten und Werbeeinblendungen nach dem Stöbern in einem Online-Shop halten viele Nutzer jedoch nichts. 84% würden keine weiteren persönlichen Informationen preisgeben wollen, um persönlichere Angebote zu erhalten. 48% der Befragten sagten, erlebtes Retargeting nach einem Shop-Besuch wäre für sie sogar ein Grund, den Shop nicht wieder zu besuchen.

Weitere Punkte, bei denen nach Meinung der User noch Verbesserungspotenzial besteht, sind die Benutzerfreundlichkeit der Navigation sowie die Suche innerhalb des Shops.

KF/msh | Quelle:Baynote

Was ist Retargeting?
Unter Retargeting versteht man die gezielte, personalisierte Einblendung von passenden Werbeanzeigen auf anderen Webseiten, nachdem ein Kunde in einem Online-Shop nach Produkten gesucht, diese aber nicht gekauft hat.

Dr. Katja Flinzner

Textnerd, Teilzeit-Techie und Teejunkie. Sitzt an der Schnittstelle von Content und SEO und bringt komplexe digitale Themen in Fachartikeln, Workshops und Online-Kursen auf den Punkt. Bloggt seit 19 Jahren und schreibt heute hauptsächlich über Web, IT, eCommerce und digitale Bildung.
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