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Warum Content Marketing kein (reines) Marketing-Thema ist

Dass man im Netz mit Inhalten mehr Kunden erreicht als mit schnöden Werbebannern hat sich inzwischen in den meisten Unternehmen herumgesprochen. Und so heißt das vermeintliche Zaubermittel immer häufiger: Content Marketing. Also bekommt die Marketing-Abteilung die Aufgabe, ein Unternehmensblog aufzusetzen und Artikel zu schreiben. Nur – welche Artikel sollen das sein? Und wo kommen die her?

Wohin soll es gehen? Erst Kurs setzen, dann lossegeln. Foto: Unsplash

10 strategische Fragen für erfolgreiches Content Marketing

Content Marketing macht jeder. Naja, fast. Doch wie zum Beispiel Falk Hedemann im Upload-Magazin kürzlich so schön schrieb: Inhalte ohne Strategie einfach so in die Welt hinauszupusten, ist noch kein Content Marketing. Content Marketing braucht Ziele. Aber wie ermittelt man die? Zum Beispiel mit den folgenden zehn der wichtigsten strategischen Fragen, nach deren Beantwortung ihr eure Bemühungen, mit Inhalten zu punkten, durchaus Content Marketing nennen dürft.

Von Sommer, Sinnfragen und Selbstverständnis

Das contentIQ-Blog und die #digitalnotizen haben eine lange Sommerpause eingelegt. Dem ein oder anderen mag es aufgefallen sein, die meisten werden es aufgrund der allerorten verfügbaren Alternativangebote vermutlich gar nicht mitbekommen haben – oder? Jetzt geht es weiter – allerdings in etwas veränderter Form. Denn dazu ist der Sommer doch da: um sich unbekannte Orte anzuschauen, sich in der Natur den Kopf freipusten zu lassen und danach frisch erholt und mit viel Motivation Neues anzugehen.

Überwachungskamera

Von Kameras, Kennzeichen und Kundenbindung

Warum wir dringend reden müssen. Über die Gefahren des Dauertrackings und Alternativen zu Big Data. Kennt ihr diese Schilder im Supermarkt, auf denen steht: „Dieser Markt wird videoüberwacht.“? Wann habt ihr die zum ersten Mal gesehen? Wann zum letzten Mal bewusst wahrgenommen? Und was erwartet ihr, wenn ihr solche Schilder seht? Ich für meinen Fall denke dabei an Kameras, die von schräg oben einzelne Supermarktabschnitte, schlecht einsehbare Gänge und vermutlich den Kassenbereich filmen. Als Abschreckung für Ladendiebe und – wenn diese sich davon dann doch nicht abschrecken lassen – als Hilfe zur nachträglichen Aufklärung bei Diebstählen oder Überfällen.

Light Painting auf den Dächern der Stadt vor dem Nachthimmel

Von Nachbarn, Netzwerken und langen Nächten

Warum das Internet ein sehr, sehr großes Dorf ist. Kennt ihr jemanden, mit dem ihr euch sehr verbunden fühlt, den ihr aber noch nie im Leben persönlich gesehen habt? Nein, ich spreche nicht von Lieblingssängern oder anderen Prominenten, die noch nie von eurer Existenz gehört haben. Ich meine tatsächliche Beziehungen mit Austausch und Kommunikation, an denen beide Partner teilhaben. Bekanntschaften, Freundschaften – oder irgendwas dazwischen. Ich habe jede Menge von diesen vertrauten Fremden. Und ich verdanke sie alle dem Internet. Richtig: Dem bösen, gefährlichen, zeitraubenden und beziehungstötenden Internet.

Smoothie

Von Socken, Smoothies und (nicht immer nur) smarter Technik

Müssen wir alles produzieren, was man produzieren kann? Kennt ihr das? Ihr wollt euch gesund ernähren, habt aber einfach nicht die Zeit, Obst und Gemüse frisch einzukaufen, zu schnippeln und in ein ess- oder trinkbares Format zu verwandeln? Dann braucht ihr wahrscheinlich einen Juicero. Der macht das alles für euch. Ihr braucht nur noch auf den Knopf drücken. Ehrlich. Und per WLAN lässt er sich auch noch steuern. Perfekt, oder?

Von Langeweile, Likes und Luftschlössern

Kennt ihr Seth Godin? Der US-Autor und Unternehmer haut in seinem Blog regelmäßig kurze Gedankensplitter raus, die häufig bemerkenswert viel Weisheit beinhalten. Einer seiner letzten lautete „And then we got bored“ („Und dann wurde uns langweilig“) und macht auf eindrucksvolle Weise klar, wie gering unsere Aufmerksamkeitsspanne geworden ist und wie schnell neue Errungenschaften uns selbstverständlich erscheinen. Und dann schlägt er einen eleganten Haken zu einem der zentralen Probleme von Unternehmen, Freiberuflern, Content Marketern und Social-Media-Teams: Ist es unter diesen Umständen wirklich ein Wunder, dass unsere tollen Facebook-Posts oder cleveren Tweets nicht mehr Likes generieren?

Wo kommen die rel-Attribute in euren WordPress-Links her?

Verwendet ihr für eure Website WordPress? Dann könnte euch in den vergangenen Tagen – seit dem Update auf die Version 4.7.4 – aufgefallen sein, dass eure Links in der Quellcode-Ansicht plötzlich anders aussehen. Alle Links, für die ihr „Link in einem neuen Tab öffnen“ ausgewählt habt, haben nämlich plötzlich zu ihrem Attribut target=“_blank“ noch das Attribut rel=“noopener noreferrer“ dazubekommen. Aber warum?

152 Kontakte auf WhatsApp

Von Wahlfreiheit, Widerstand und WhatsApp

Warum die Qual der Wahl nicht immer mit Vielfalt zu tun hat. Kennt Ihr diesen Moment, in dem ein lange aufgebauter Widerstand bricht und man sich von der Masse mitreißen lässt? In dem man entscheidet, doch mit der Welle mitzuschwimmen, anstatt sich dagegen aufzulehnen? Weil man ja weiß, dass sie letzten Endes doch stärker ist? Weil es einfach zu anstrengend wird? Oder weil man die anderen vermisst, die sich schon vor längerer Zeit einfach haben mittreiben lassen?

Dash Buttons, Dystopien und Datensilos | Haben wir bald alle eine Standleitung zur Krankenkasse?

Von Dash Buttons, Dystopien und Datensilos

Im Laufschritt zum willigen Datenspender? Kennt ihr diese Artikel, die euch den Glauben an die Menschheit verlieren lassen? Zugegeben, in letzter Zeit gab es viel zu viele davon – Trump, Brexit, Le Pen, AfD & Co. lassen grüßen. Aber lässt man die politische Berichterstattung mal hinter sich, werden sie immerhin seltener – oder? Beim Durchscrollen durch meinen täglichen Job-Nachrichtenfeed zu eCommerce, Web und digitaler Bildung passiert mir es zumindest nicht so oft, dass mich ein Artikel ungläubig kopfschüttelnd hinterlässt. Aber es kommt vor. Zuletzt bei diesem hier.